Unsere Geschichte

Als Martin Naumann seinen Diplomingenieur für Automatisierungstechnik in der Produktion an der Universität Stuttgart abgeschlossen hatte, begann er 2005 am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA mit Industrierobotern zu arbeiten. Bei seinem ersten Kontakt mit Robotern stellte er fest, dass sie enorm schwer zu bedienen und vor allem zu programmieren waren. „Ich dachte mir schon damals, vor 13 Jahren, dass das mit dem aktuellen Stand der Technik eigentlich viel einfacher gehen müsste“, erklärt Martin Naumann. Er entwickelt am Fraunhofer IPA einen Prototyp für eine Software zur Programmierung von Robotern und stellt die erste Version bereits 2008 auf einer Fachmesse vor. „Damals war das Feedback sehr verhalten, was meiner Meinung nach daran lag, dass die meisten Unternehmen die Möglichkeiten und das Potenzial flexibler Automatisierung mit Robotern noch nicht erkannt hatten“, erinnert sich Naumann. Doch das Thema flexible Automatisierung gewann in Deutschland und Europa mehr und mehr an Relevanz.

„Anfangs habe ich als Gruppenleiter die Idee für drag&bot in Forschungsprojekten vorangetrieben. 2015 haben wir unsere Software für intuitive Roboterprogrammierung nach dem Drag-and-Drop-Prinzip dann noch mal auf der Messe präsentiert“, sagt Naumann. Zehn Jahre später war der Markt soweit: Das Interesse für drag&bot war so groß, dass sich Naumann entschied, ein Spin-Off des Fraunhofer IPA zu gründen. Das Gründerteam bestand außerdem aus Pablo Quilez, CTO und ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IPA, Daniel Seebauer, heutiger Finance and Marketing Manager, der zuvor bei Siemens arbeitete und über ein Event mit drag&bot in Kontakt kam sowie Saskia Tobias, die ebenfalls am Fraunhofer IPA zur einfachen Bedienung von Industrierobotern forschte.

Die vier Gründer erhielten im November 2016 das Stipendium der Bundesregierung „EXIST Forschungstransfer“, das für zwei Jahre gilt. „Das Stipendium war für uns eine riesen Chance. Allerdings stand es kurz danach auf der Kippe, da sich Saskia entschied, aus dem Gründungsvorhanden auszusteigen“, erklärt Mitgründer Daniel Seebauer. Die EXIST-Stipendien sind personenbezogen, darum musste innerhalb kurzer Zeit ein geeigneter Mitgründer gefunden werden, der das gleiche Produkt- Know-how wie Saskia Tobias aufweisen konnte. „Wir konnten dann glücklicherweise Witalij Siebert, der bereits seine Masterarbeit im Bereich Mechatronik bei drag&bot geschrieben hatte, überzeugen, mit uns zu gründen und als Product Manager einzusteigen“, sagt Pablo Quilez. Nach dem der überarbeitete Antrag erneut genehmigt wurde, konnte das Team an der Weiterentwicklung der Software arbeiten sowie die Bereiche Marketing und Sales aufbauen.

Bereits in ersten Gesprächen mit großen Industrieunternehmen wurde klar: drag&bot ist eine Automatisierungslösung, auf die viele gewartet haben. Im ersten Jahr konnte das Startup bereits namhafte Unternehmen aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau und der Elektro- und Automatisierungsbranche von ihrer Software überzeugen. „Unser Ziel ist es, bis 2025 die verbreitetste Programmierplattform für Industrieroboter weltweit zu sein. Dafür müssen wir nicht nur das Entwickler-Team, sondern auch die Bereiche Sales und Marketing weiter ausbauen, um zukünftig auch verstärkt kleine und mittelständische Unternehmen zu erreichen“, erklärt Daniel Seebauer. Bis Ende 2018 soll dafür auch ein VC Investor einsteigen – die konkreten Gespräche laufen bereits.

Was uns antreibt

Kernwerte unserer Unternehmenskultur:

  • Kunden-Orientierung: Unsere Kunden haben immer die höchste Priorität. Für uns bedeutet Erfolg, positives Feedback von unseren Kunden zu erhalten. Konstruktives, negatives Feedback motiviert uns, noch besser zu werden.

  • Teamgeist: Wir arbeiten zusammen, wir helfen einander und haben Spaß bei und außerhalb der Arbeit.

  • Leistung, Verantwortung & Verlässlichkeit: Wir arbeiten selbständig und sind verantwortlich für die erfolgreiche, zeitnahe Umsetzung unserer Aufgaben. Wir begegnen Herausforderungen pragmatisch, anstatt sie als Entschuldigung für mangelhafte Ergebnisse zu benutzen.

  • Fehlertolerantes Innovationsklima: Wir bieten die notwendige Freiheit und Unterstützung bei der Umsetzung neuer Ideen. Mögliche Fehler und Misserfolge sind erlaubt und werden toleriert, ohne eine Bestrafung.

  • Qualitäts-Bewusstsein: Unsere Produkte und Dienstleistungen erfüllen die höchsten Anforderungen und Ansprüche. Durch unser Qualitätsmanagement  und regelmäßige System-Tests stellen wir sicher, dass unsere Produkte fehlerfrei funktionieren.

“Talent wins’ games, but teamwork and intelligence win championships.”

Michael Jordan, American basketball player

Gründer

Wir sind ein ambitioniertes, interdisziplinäres Team mit dem Ziel, den Einsatz von Robotern für produzierende Unternehmen einfacher und flexibler zu gestalten.

Witalij Siebert
Witalij Siebert
Product Management
Daniel Seebauer
Daniel Seebauer
Business Development
Martin Naumann
Martin Naumann
Sales & Operations
Pablo Quilez
Pablo Quilez
Technology

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